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Vorteile für den Therapeuten

Reproduzierbarkeit

OligoScan zeichnet sich durch eine einzigartige Reproduzierbarkeit aus. Die Messung erfolgt in einem stabilen Medium an der Peripherie des Körpers. Eine Messung im Bereich der Hände entspricht dem Grundzustand der Nährstoffkonzentrationen, die im Körper zur Verfügung stehen. Die Quantifizierung der Metalle macht nicht nur sichtbar, welche Belastungen im extrazellulären Bereich vorhanden sind (welche teilweise auch mit anderen Messverfahren, wie bei den Provokationstests zu sehen sind), sondern auch, ob intrazelluläre Belastungen vorhanden sind. OligoScan misst zu etwa 70 % auch diese. Zusätzlich liefert OligoScan ein Bild, wie die Metalle während der Ausleitung abtransportiert werden, denn die Hände können als Spiegel des Entgiftens betrachtet werden.

Kontrollbild der Mineralien/Spurenelemente und Schwermetalle nach 6 Monaten ohne Behandlung

Therapieresistenzen aufheben

Obwohl man als Arzt oder Therapeut oft das Gefühl hat, alles richtig gemacht zu haben, gibt es nicht wenige Patienten, die überhaupt nicht auf die vorgeschlagenen Maßnahmen reagieren. Möglicherweise könnte dies einen Zusammenhang haben mit einem dominanten Nährstoffmangel, welcher für eine Blockade der Grundregulation und Physiologie des Körpers verantwortlich ist. Kaum wird man auf die Idee kommen, bei Patienten mit einer Histamin-Intoleranz gezielt Zink oder Kupfer zu geben. Rein theoretisch ist bekannt, dass DAO kupfer- und zinkabhängig ist, jedoch zeigen uns die bestehenden Methoden (auch die der Vollblutanalyse) den Hinweis eines Kupfer- oder Zinkmangels oft nicht. Wenn man jedoch sehen kann, was Patienten auf Gewebs-/Zellebene fehlt (dort wo schließlich Krankheiten entstehen), kann die Effizienz der Therapieempfehlung erheblich gesteigert werden. Dasselbe konnte auch bei einigen Migränepatienten festgestellt werden, wo ein nachgewiesener Molybdänmangel doch einen Hinweis gibt, dass möglicherweise eine Sulfit-Intoleranz (Sulfitoxidase ist molybdänabhängig) vorliegen könnte. Das gezielte Weglassen von Sulfiten und eine Ergänzung mit Molybdän führten zur Beschwerdefreiheit. Nicht selten zeigt die OligoScan-Messung bei Patienten mit Epilepsien, ADHD, Schlafstörungen, „restless legs“, dass das mangelhafte Mangan und Zink möglicherweise der Umwandlung von Glutamat (erregender Neurotransmitter) zu GABA (inhibierender Neurotransmitter) im Wege steht, was typischerweise solche Symptome verursacht.

Erkennen der Symptome durch spezifische Mineralstoffmängel

Das Problem bei der Erkennung von spezifischen Nährstoffmängeln ist die Tatsache, dass viele Symptome jedoch sehr unspezifisch sind. So kann beispielsweise Haarausfall durch einen Mangel an Eisen, Zink oder Silizium verursacht werden. Aus diesem Grund hat man bis anhin über „trial and error“ mit verschiedenen Nahrungsergänzungspräparaten versucht, einen Einfluss zu nehmen auf mögliche durch Nährstoffmangel verursachte Symptome. Bei einer starken Auslaugung von spezifischen Mineralien genügt es jedoch oft nicht, mit sehr niedrigen Dosierungen zu arbeiten und oft wird die Supplementierung dann durch fehlende Resultate wieder abgebrochen. Wenn man jedoch genau die Sättigung der Nährstoffe auf Zellebene sehen kann, weiß man, was man empfehlen und wann man die Supplementierung stoppen kann bzw. weiterführen könnte.

Nicht selten haben Patienten einige Symptome, die man gar nicht mit einem Nährstoffmangel in Verbindung bringen würde. Nebst Muskelkrämpfen steht beispielsweise Magnesiummangel in Verbindung mit vielen weniger bekannten Symptomen wie beispielsweise:

  • Unwillkürliche Augenbewegungen, Krämpfe beim Kauen, Zungenzuckungen
  • Schmerzen beim Schlucken
  • Zittern
  • Ängste, Depressionen
  • Taubheit, totes Gefühl in Fingern, Gesicht, Waden und Fusssohle
  • Unsicherer Gang, Schwindel
  • Müdigkeit, Schwäche
  • Nervosität, innerliche Unruhe, Hyperaktivität bei Kindern
  • Diabetes und Hypoglykämie
  • Konzentrationsschwäche und Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Übelkeit, Bauchkrämpfe, Durchfall, Magenspasmus
  • Epileptische Störungen
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen, unregelmässiger Herzschlag
  • Asthma
  • Osteoporose

Korrektur eines Zinkmangels nach 6 Wochen

Erkennen der Symptome durch Störungen der Mineralpolaritäten

OligoScan liefert nebst einer individuellen Berechnung der notwendigen Nährstoffkonzentration auf Zellebene auch ein Bild, ob die wichtigsten mineralischen Polaritäten im Gleichgewicht sind. Der Einbau des Kalziums im Skelett kann nur effizient erfolgen, wenn auch die richtigen Kofaktoren genügend vorhanden sind und nicht durch beispielsweise einen Magnesiummangel eine ständige Erhöhung des Parathormons ausgelöst wird. Wenn bei Osteoporose-Patienten unter solchen suboptimalen Bedingungen nur Kalzium zugeführt würde, kann dies zu Kalkablagerungen und Steinbildung führen.

Effiziente Therapieempfehlung durch Messung auf Gewebsebene

Durch die Möglichkeit, die OligoScan bietet, eine Messung auf Zellebene durchzuführen, wurde ein tieferes Verständnis geschaffen, wie Verschiebungen der Nährstoffkonzentrationen in Verbindung zu vielen physiologischen und pathophysiologischen Prozessen stehen. Diese Hinweise verleihen Ärzten und Therapeuten die Möglichkeit, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, bevor Krankheiten entstehen. Auch bei chronisch erkrankten Patienten ist eine Optimierung der biochemischen Regulationsschiene vermutlich ein Muss, um die Regulations- und Regenerationsfähigkeit nachhaltig zu optimieren.

Der Erfolg der therapeutischen Maßnahmen kann bereits nach einigen Wochen sichtbar gemacht werden

Wird bei einer Vollblutanalyse ein Mangel festgestellt, wird man meistens relativ schnell in der Lage sein, diesen gemäß den vorgegebenen Referenzwerten zu korrigieren. Nicht selten sind die gemessenen Konzentrationen bei der Vollblut-Kontrollmessung gar über den Normwerten. Dies führt dann oft dazu, dass die Supplementierung abgebrochen wird. Die Grundversorgung des peripheren Gewebes zeigt jedoch, dass der festgestellte Mangel noch nicht vollständig korrigiert wurde. Ob die vorgeschlagene Therapie greift bzw. ob die zugeführten Nährstoffe resorbiert, transportiert und in die Zelle gelangt sind, kann man nach einigen Wochen überprüfen. Auf Grund der Tatsache, dass bei einem chronischen Mangel angeblich zuerst die „primären Gewebsstrukturen und Organe“ versorgt werden, kann man erst mit einer Verzögerung die Korrekturen im Bereich des peripheren Gewebes beobachten.

OligoScan misst 70 % intrazellulär und 30 % extrazellulär

Auch dies macht diese Messmethode revolutionär, denn durch Verschiebungen der mineralischen intrazellulären Konzentrationen kann man wichtige therapierelevante Rückschlüsse ziehen. Bei einigen Patienten kann man beispielsweise feststellen, dass obwohl die Vollblutanalyse einen Zinkmangel zeigt, die Konzentration des Zinks intrazellulär massiv gestiegen ist. Dieses Zink- und Kupfer-Phänomen findet man oft auch bei Eisen. Patienten mit chronischen Entzündungen (oder auch Krebs) mobilisieren Eisen, Zink und Kupfer vom Blut in Richtung Zellen (vor allem auch feststellbar im Bereich der Leber und anderen metabolisch hochaktiven Organen). Bei der Eisenbestimmung (Ferritin/Hämoglobin) oder beim Serum/der Vollblutanalyse sinken die Konzentrationen im Blut, während die Konzentration in den Zellen zunimmt. Dies hat vor allem damit zu tun, dass eine „Upregulation“ des Enzyms Superoxid Dismutase stattfindet, welches u.a. Zink und Kupfer nach sich zieht.

Ein intrazellulärer Glutathion-Mangel oder eine Inaktivierung des Enzyms Glutathion-Peroxidase (was selenabhängig ist), zwingt den Körper häufig zu solchen Kompensationsmechanismen. Oft sieht man dieses Phänomen bei sogenannten „Silent Inflammation“ im Bereich des Bauchfettes, viralen Belastungen, chronischen Entzündungen wie auch Auto-Immunität, NICO-Phänomen, Leberverfettung, etc… Die Vollblutanalysen sind bei richtiger Interpretation oft eindeutig mangelhaft, denn auch wenn viele oder wenige Mineralien im Blut gemessen werden, heißt dies noch lange nicht, dass dies auch intrazellulär in anderen Gewebskompartimenten der Fall ist!

Erkennen der Folgen einer Schwermetallbelastung

Giftige Metalle wie Blei, Cadmium, Aluminium und Quecksilber sind in der Natur in sehr geringen Mengen in der Erdkruste verbunden. Jedoch durch – vor allem – unsere moderne Industrie, werden diese Metalle aus der Erde abgebaut und über die ganze Umwelt verteilt (Nahrung, Wasser, Luft, Gebrauchsgegenstände, Zubereitungs- und Haltbarkeitstechniken, etc.). Die Frage lautet deshalb nicht, ob wir toxin- und schwermetallbelastet sind, sondern wie ausgeprägt die Belastungen sind und ob der Patient in der Lage ist, solche Belastungen durch gut funktionierende Entgiftungssysteme tief zu halten.

Schwermetalle neigen dazu, sich im Körper anzusammeln und sich in Knochen, Leber, Niere, Gehirn, etc. einzulagern. Gleichzeitig haben sie äußerst lange Halbwertszeiten und sind sehr schwer auszuscheiden.
Selbst bei geringfügigen Schwermetallbelastungen können, durch deren hochtoxische Eigenschaften, viele physiologische Abläufe im Körper gestört werden. Deshalb können Schwermetalle entscheidend dazu beitragen, dass viele „moderne“ Krankheiten wie Krebs, Bluthochdruck und Lernschwächen bei Kindern, etc. entstehen können. Nach Schätzungen werden 80 % aller chronischen Krankheiten direkt ausgelöst oder verschlimmert durch Metallvergiftungen.

Sind solche Belastungen vorhanden, sind auch hier leider die Symptome sehr unspezifisch, was teilweise die Erkennung des Zusammenhangs zwischen allfälligen Schwermetallbelastungen und der durch diese ausgelösten Symptome erschwert.
Die möglichen Folgen von beispielsweise einer Quecksilberbelastung kann man wie folgt zusammenfassen:

  • Atemschwierigkeiten, Asthma, Sinusitis
  • Bei Schwangerschaften: geistige Zurückgebliebenheit des Kindes, Geburtsfehler
  • Erhöhtes Krebsrisiko
  • Gehirnschäden, geistige Beeinträchtigungen, Konzentrationsschwächen, Kopfschmerzen
  • Hautausschlag (Dermatitis, Ekzeme)
  • Immunschwächen und Infektanfälligkeit, Auto-Immunkrankheiten
  • Zahnlockerungen und Zahnverlust
  • Verdauungsprobleme, chronische Durchfälle
  • Mundtrockenheit oder erhöhter Speichelfluss
  • Neurologische und psychische Veränderungen
  • Muskelzuckungen, Stimmungsschwankungen
  • Chronische Entzündungen, Fibromyalgie
  • Erhöhte Elektrosensibilität
  • Zentrale und periphere neurologische Störungen
  • Depressivität, Schlaflosigkeit
  • Hautprobleme (Ekzeme, Allergien, Pruritus, Urtikaria, …)
  • Gingivitis, Metallgeschmack
  • Nieren-Insuffizienz, Pyelonephritis,
  • Kardiale Störungen, Mikro-Angiopathie
  • Autoimmunitäre Reaktionen
  • Hypo/Hyperthyreose, Dysmenorrhoe
  • CRF (chronic fatigue syndrom)
  • Morbus Alzheimer und andere neurodegenerative Krankheiten

Verfolgen der Ausleitungseffizienz

Was die Ausleitung selbst betrifft, kann man feststellen, dass es viele unterschiedliche Strategien und orthomolekulare Substanzen gibt, welche diesen Zweck erfüllen. OligoScan bringt bei der Therapie jedoch einen für alle OligoScan-Anwender nicht mehr wegzudenkenden Mehrwert. Vor allem die Patienten profitieren erheblich, denn OligoScan zeigt unvergleichlich, welche Nährstoffe während der Ausleitung verbraucht wurden, wie sich der oxidative Stress verhält und wie der Bedarf der für eine Ausleitung wichtigen schwefelhaltigen Aminosäuren abgedeckt ist. Ein zweiter wichtiger Vorteil in diesem Zusammenhang ist auch, dass OligoScan nicht nur die Belastung im extrazellulären Raum darstellt, sondern auch im intrazellulären. Dieses Phänomen kann man immer wieder feststellen, wenn beispielsweise in der Chelat-Therapie die Zellumgebung deutlich von Schwermetallen entlastet wird, sich aber die gemessenen Konzentrationen trotz Zufuhr von Substanzen wie DMSA, DMPS und EDTA nicht mehr bewegen. Dann kann man davon ausgehen, dass der intrazelluläre Bereich noch hauptsächlich belastet ist. Erst wenn man dann mit Substanzen arbeitet, die die Eigenschaften haben, intrazellulär wirksam zu sein (liposomales Glutathion, Alphaliponsäure, Phycocyaniden, etc.), wird man feststellen, dass die Entgiftung weiterhin in eine positive Richtung gelenkt werden kann. Auch beim klassischen Provokationstest (Dimaval) kann man unter solchen Umständen feststellen, dass wiederum Metalle über die Niere ausgeschieden werden, obwohl vor Intervention dieser Nährstoffe der Patient vermeintlich (gemäß dem Provokationstest) schwermetallfrei war. OligoScan bietet hier in allen Phasen des Entgiftens die richtige Hilfe, sodass sowohl die Effizienz gesteigert werden kann als auch Nebenwirkungen durch den richtigen Zellschutz vermieden werden können.

Erkennen der Antagonismen von Mineralien und Schwermetallen

Die teilweise bekannten, aber auch vor der OligoScan-Ära unbekannten Beziehungen und antagonistischen Wirkungen von Schwermetallen und einigen Mineralien kann man sehr eindrücklich auf Zellebene verfolgen. Viele Mineralien und Spurenelemente werden vom Körper nämlich verwendet, um die Toxizität von Schwermetallen einzudämmen, indem sie bei der Chelierung und Ausleitung mithelfen.

Mittels OligoScan konnte bewiesen werden, dass Selen antagonistisch wirkt auf beispielsweise Quecksilber, Jod auf Cadmium, Blei und Quecksilber, Silizium auf Aluminium, etc. Nicht selten steigt während des Entgiftens der Bedarf an solchen Nährstoffen.

Hilfe bei der Erkennung von spezifischen „nährstoffraubenden“ Erkrankungen

Bei einigen Krankheiten und deren unterliegenden Stoffwechselstörungen kann man feststellen, dass der Körper als Kompensation einen außergewöhnlich hohen Nährstoffbedarf hat, um sich gegen diese Störung zu wehren. Dies kann man auch beispielsweise bei allen HPU/KPU-Patienten feststellen (Hämopyrrollaktamurie/Kryptopyrrolurie), die unter einer Störung der Häm-Produktion leiden. Typischerweise ist der Verlust an Zink und Vitamin B6 höher als die Aufnahmefähigkeit über die Nahrung. Nebst starkem Zinkmangel sieht man oft auch einen Mangel an Chrom.

Vergleich zu anderen Methoden

OligoScan vs. DMPS-Provokation (Dimercaptopropansulfonsäure) oder (Dimaval-Test)

  • Nach Provokation zeigt die Schwermetallkonzentration des Urins nur die Metalle, die durch DMPS gebunden werden und die Möglichkeit, diese über die Niere auszuscheiden.
  • DMPS hat eine unterschiedliche Bindungsaffinität, weshalb dasjenige Metall, welches am besten gebunden wird, sich ausgesprochen gut zeigen wird.
  • DMPS (wie auch DMSA und EDTA) bindet nur Metalle im extrazellulären Bereich, weil DMPS nicht fettlöslich ist. Wenn sich die Belastung der Schwermetalle hauptsächlich intrazellulär befindet, ist das Ergebnis solcher Provokationstests deshalb schlecht mit dem OligoScan-Resultat zu vergleichen.
  • Wenn man aber zwei chelierende Substanzen verwendet, die eine breite Bindungsaffinität besitzen, sieht man, falls die Belastung hauptsächlich extrazellulär vorliegt, wiederum eine sehr gute Vergleichbarkeit.

Mineralspiegel im Blut

Die Schulmedizin kann mit chemischen Mitteln den Mineralgehalt im Blutserum/Vollblut genau bestimmen. Diese Werte haben jedoch nur geringe Aussagekraft hinsichtlich des Mineraliengehaltes der Zellen.
Lediglich bei einer alimentär bedingten Unterversorgung ist ein niedriger Mineralspiegel im Blut hinweisend auf einen intrazellulären Mineral-Mangel. Zuerst werden die Depots ausgelaugt!

Ein normaler Blutspiegel bedeutet aber in keiner Weise, dass die Zellen ausreichend mit Mineralien versorgt sind. Der Mineraliengehalt der Zellen hängt in erster Linie von der Energieproduktion (ATP-Herstellung) der Zelle und der Effektivität des aktiven Transportes ab. Wenn man sich also ein Bild von der Mineralienversorgung der Zellen machen will, sind die Messungen im Blut in den meisten Fällen ungeeignet oder irreführend. Oft liegt ein erheblicher zellulärer Zinkmangel bei normalen Serumwerten vor. Alle Vollblut- und Serum-Referenzwerte beziehen sich nur auf Blutproben von Mischköstlern, die keine orthomolekulare oder phytotherapeutischen Präparate nehmen!

Das Blut ist wichtig für die Homeostase/Homeodynamik und fungiert lediglich als Zwischenstation zwischen dem, was resorbiert und wieder an unsere Körperzellen und Interstitium abgegeben wird.

Verabreicht man einem Patienten beispielsweise ein Zinkpräparat, wird logischerweise die Konzentration plötzlich in eine sehr bedenkliche Höhe schiessen. Dies bedeutet aber nicht, dass der Zinkmangel korrigiert ist. Es zeigt lediglich, dass in den letzten Stunden vermehrt Zink aufgenommen wurde. Wenn man wartet und nochmals kontrolliert, wird das Zink aus dem Blut wieder an unsere Körperzellen abgegeben und dann wird sich beim Absetzen des Zinkpräparates die Blutprobe wieder im Normwert bewegen (Vergleich Hyperglykämie).

Haaranalyse

  • Methode zur Bestimmung der verbleibenden Mineralien, Schwermetalle, und Drogenrückstände durch Haarverbrennung.
  • Per Definition eine Messung der Ausscheidung von Substanzen vom Blut in Richtung Haare im Bereich der Haarfollikel. Die Messung widerspiegelt deshalb auch Konzentrationsveränderungen im Bereich des extrazellulären Milieus.
  • Ist eine Messung in der Vergangenheit (bis zu einigen Monaten, je nach Haarlänge).
  • International anerkannt bezüglich des Nachweises von Drogen, Medikamenten und gewissen toxischen Verbindungen gemäss dem Schwarz/Weiss-Prinzip. Ein positives Resultat zeigt einen Kontakt oder eine vorliegende Belastung in der Vergangenheit. Ein negatives Resultat beweist jedoch nicht, dass keine Belastung vorliegt. Dies ist nämlich stark abhängig von der Toxin-Mobilisationsfähigkeit.
  • Viele falsche negative Resultate in Bezug zu chronischer Schwermetallbelastung
  • Kein korrelierender Zusammenhang zwischen mineralischen Konzentrationen auf Gewebsebene
  • Schwache Möglichkeit zur Beurteilung des Therapieresultats

Ein Vergleich einer Messung eines Marathonläufers zeigt die Unterschiedlichkeit des getesteten Mediums sehr eindrücklich. Typischerweise entsteht während der Trainingsphase und dem Marathonlauf viel freies Kalzium durch Zerstörung der Erythrozyten im Bereich des Fersenbeins. Dieser permanente Anstieg im Serum kann sehr gut mit der Haaranalyse gemessen werden. Obwohl in dieser Messung ein Überschuss an Kalzium festgestellt wird, liegt in diesem Beispiel tatsächlich ein zellulärer Mangel vor.

Schlussfolgerung

  • Serum: ist eine momentane Messung, akute Belastung von SM, reflektiert nur das extrazelluläre Milieu
  • Vollblut: Extrazellulär und intrazelluläre Umgebung des Blutes, reflektiert jedoch nur das extrazelluläre Milieu des Körpers
  • Haaranalyse: Test in der Vergangenheit, verleiht einen Eindruck über die Konzentrationen im Blut während der letzten 3 Monate
  • Urin: nicht aussagekräftig ohne Provokation; wenn nach Supplementierungen erhöhte Konzentrationen auftauchen, ist dies auch möglicherweise eine Membrantransportstörung

Finanziell

Für jede Blut- oder Serumanalyse, Haarmineralanalyse oder für einen Dimaval-Test (DMPS- Provokation) muss der Patient bezahlen, und zwar viel mehr als für eine OligoScan-Messung.

Nachstehend eine Aufstellung von aktuellen Kosten der verschiedenen Analysen (2015):

Schwermetall-Analyse vor und nach Mobilisation mit DMPS CHF 285.00
AntiOx-Schutznährstoffe CHF 132.00
Säure-Basen-Tagesprofil nach Sander CHF     75.00
Haarmineralanalyse mit Interpretation CHF 215.00
Mineralstoffprofil gross CHF 105.00
Entgiftungskapazität

Total Kosten zulasten des Patienten

CHF 124.00

CHF 936.00

Mit dem OligoScan bekommen Sie ebenfalls solche Informationen für einen weitaus geringeren Betrag, und zwar auf Zellebene – dort, wo die Physiologie des Menschen bestimmt wird und wo Krankheiten entstehen. Weil Nachkontrollen genau so günstig sind, können Sie die Auswirkungen Ihrer Therapieempfehlungen sehr gut prüfen.